HiL-Setup

Das VEL-HiL-Setup ist der Teil des Virtual Engineering Labs, der den digitalen Zwilling physikalisch mit der Außenwelt verbindet. Das breite Spektrum verfügbarer EtherCAT I/O-Klemmen und Feldbus-Gateways ermöglichen eine flexible, applikationsspezifische Konfiguration des VEL-HiL-Setups.

Im Verlauf eines Engineering-Projektes beschafft FLUIDON für den Kunden die Klemmen-Hardware und konfiguriert diese für die Ankopplung der Kundensteuerung (ECU, SPS, …).

Im Anschluss an ein einführendes Training ist der Kunde nach dem Projektabschluss in der Lage, das Virtual Engineering Lab für selbstständige Entwicklungsarbeiten zu verwenden.

Anwendungsbeispiele für das HiL-Setup

Steuerungsentwicklung

  • Entwicklung und Test der Programmlogik
  • Applikationsingenieure können den Code gegen ein "physikalisches" Verhalten der virtuellen Maschine validieren
  • Störeffekte (Rütteln, Verzögerung, Überschwingen, ...) können durch eine korrekte Regelstrategie eliminiert werden
  • Maschinenbedingte Fehler, die nicht per Software behoben werden können, werden früh genug erkannt

3D-Visualisierung in Echtzeit

  • Direkte visuelle Rückmeldung des Systemverhaltens
  • Vereinfacht die didaktische Vermittlung von Sachverhalten
  • Weiterer Einsatz für Marketingzwecke möglich

Mensch Maschine Schnittstelle

  • Kann aufgrund der flexiblen Schnittstelle des VELs wie eine Steuerung gekoppelt werden
  • Ermöglicht direkte Interaktion mit der virtuellen Maschine
  • Maschinenbediener können die Maschine bewerten
  • Schulung von Maschinenbedienern ohne physischen Zugriff auf die reale Maschine

VR-Brille

  • Deutlich besseres Benutzererlebnis bei der Bedienung der virtuellen Maschine
  • Intuitive Bedienung und direkteres Feedback zur Bewertung des Maschinenverhaltens

SiL-Setup

Das VEL-SiL-Setup ist der Teil des Virtual Engineering Labs, der dem digitalen Zwilling mittels OPC UA-Kopplung den Datenaustausch mit Anwendungen unterschiedlichster Hersteller in der Automatisierungstechnik ermöglicht.

SiL mit OPC UA

Das Video beschreibt die Vorbereitung und die Durchführung einer OPC UA basierten SiL-Simulation zwischen der Anlagensimulation mit dem FLUIDON VEL und einem Programm zur Steuerungsentwicklung.

Der offene, plattformunabhängige Kommunikationsstandard OPC UA ist für den jeweiligen Bedarf flexibel skalierbar und ermöglich den projektspezifischen Einsatz des VEL.

Die OPC UA Kopplung ist für zwei Anwendungsszenarien einsetzbar:

  • Echtzeit SiL: Ist ein echtzeitfähiges Anlagenmodell verfügbar, dann wird das VEL direkt mit einem OPC-Server verknüpft.
  • Getriggertes SiL: Ist das Anlagenmodell nicht echtzeitfähig, so kann das VEL dennoch für eine OPC UA-Kopplung verwendet werden. Zur Synchronisation der Simulation mit dem Steuerungsprogramm wird eine Triggervariable verwendet.

Die Entwickler des VELs beraten Sie gerne bei der Konzeption und der Umsetzung einer SiL-OPC UA-Kopplung.

Für DSHplus ist außerdem eine Kommunikationsbibliothek verfügbar, die mittels OPC DA eine direket Kopplung der animierten DSHplus-Simulation mit einer Anwendung für Automatisierungstechnik realisiert.

SiL mit OPC DA

Das Video beschreibt die Vorbereitung und die Durchführung einer OPC DA basierten SiL-Simulation zwischen der Anlagensimulation mit DSHplus und einem Programm zur Steuerungsentwicklung.

Der OPC DA Standard wird in der industriellen Praxis zunehmend durch den OPC UA Standard abgelöst. FLUIDON unterstützt die OPC DA Kopplung aktuell noch aus Kompatibilitätsgründen bei Bestandskunden.